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Verdachtsmeldungen von Finanzintermediären im Zusammenhang mit Geldwäscherei, Terrorismusfinanzierung, Geldern krimineller Herkunft oder kriminellen Organisationen

Geldwäscherei: Zahl der Meldungen steigt um mehr als ein Drittel an

Die Verdachtsmeldungen, die bei der Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) eingehen, steigen seit Jahren exponentiell an. Seit 2020 hat sich das Datenvolumen vervierfacht.

Seit Jahren, aber insbesondere seit 2020, schnellt die Anzahl der Verdachtsmeldungen, die an die MROS übermittelt werden, jährlich in die Höhe. Dies unter anderem wegen der verschärften Aufsichtspraxis und der Meldepflicht, aber auch wegen der erhöhten Sensibilisierung der Finanzintermediäre. Die Grafik zeigt: Der Anstieg zwischen 2024 und 2025 ist im Rückblick auf die letzten fünf Jahre einer der bedeutendsten. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die MROS bei den Verdachtsmeldungen im Zusammenhang mit Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung einen Anstieg um 39 Prozent. Die MROS entscheidet im Einzelfall, nach gründlicher Analyse und Ergänzung eigener Informationen, ob eine Anzeige bei einer Strafverfolgungsbehörde erstattet wird oder nicht.
 
In ihrem Jahresbericht (Publikation der Ausgabe 2025 am 1. Mai 2026; Ausgabe 2024) gibt die MROS einen vertieften Einblick in ihre Aufgaben und Tätigkeiten zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung.

Anzahl Verdachtsmeldungen

Total
  • 2021
    • 5 964
  • 2022
    • 7 639
  • 2023
    • 11 876
  • 2024
    • 15 141
  • 2025
    • 21 087